Ein ganz besonderes und lehrreiches Erlebnis hatten unsere 4. Klassen bei einem Vortrag des Vereins „Lila Winkel“.
Im Mittelpunkt stand das bewegende Schicksal der Zeitzeugin Hermine Liska (1930–2024).
Weil sich ihre Familie weigerte, das NS-Regime zu unterstützen, bewies Hermine schon als 11-jähriges Mädchen unvorstellbaren Mut und verweigerte den Hitlergruß. Die Nationalsozialisten trennten sie daraufhin von ihren Eltern und brachten sie in nationalsozialistische Erziehungsheime. Trotz Isolation und harter Strafen blieb sie standhaft.
Ihre Lebensgeschichte war für die Schülerinnen und Schüler ein zutiefst eindrucksvolles Beispiel für Zivilcourage und die Wichtigkeit, für die eigenen Werte einzustehen.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Verein „Lila Winkel“ für diesen wertvollen Vortrag gegen das Vergessen!
